Beginnings (2025)
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Drama | 12+
Dieser Film feierte seine Premiere in der Sektion „Panorama“ der Berlinale, wo er für seine zurückhaltende Intensität gelobt wurde.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Ane (Trine Dyrholm) und Thomas (David Dencik), ein Ehepaar, das seine Scheidung sorgfältig vorbereitet. Sie haben sogar bereits beschlossen, wann sie ihre Töchter Clara (Björk Storm) und Marie (Luna Fuglsang Svelmøe) darüber informieren werden. Doch dann erleidet Ane, eine erfolgreiche Meeresbiologin, einen Schlaganfall, der sie teilweise lähmt. Die geplante Trennung wird verschoben; Thomas muss notgedrungen zu Hause bleiben, um sich um sie zu kümmern. Was folgt, ist kein klassisches Rehabilitationsdrama, sondern ein eindringliches Porträt zweier Menschen, die sich neu zueinander positionieren müssen. Alte Irritationen verschwinden nicht, verborgene Gefühle kommen zum Vorschein, und auch die Töchter spüren ganz genau, dass mehr im Spiel ist als nur die Krankheit.
Was „…
Drama | 12+
Dieser Film feierte seine Premiere in der Sektion „Panorama“ der Berlinale, wo er für seine zurückhaltende Intensität gelobt wurde.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Ane (Trine Dyrholm) und Thomas (David Dencik), ein Ehepaar, das seine Scheidung sorgfältig vorbereitet. Sie haben sogar bereits beschlossen, wann sie ihre Töchter Clara (Björk Storm) und Marie (Luna Fuglsang Svelmøe) darüber informieren werden. Doch dann erleidet Ane, eine erfolgreiche Meeresbiologin, einen Schlaganfall, der sie teilweise lähmt. Die geplante Trennung wird verschoben; Thomas muss notgedrungen zu Hause bleiben, um sich um sie zu kümmern. Was folgt, ist kein klassisches Rehabilitationsdrama, sondern ein eindringliches Porträt zweier Menschen, die sich neu zueinander positionieren müssen. Alte Irritationen verschwinden nicht, verborgene Gefühle kommen zum Vorschein, und auch die Töchter spüren ganz genau, dass mehr im Spiel ist als nur die Krankheit.
Was „Beginnings“ so besonders macht, ist die Art und Weise, wie Nordahl das Drama zurückhaltend inszeniert. Keine großen emotionalen Ausbrüche oder sentimentale Musik, sondern Blicke, Stille und subtile Veränderungen in der Körpersprache. Dyrholm ist phänomenal: Sie macht aus Ane kein Opfer, sondern eine Frau, die wütend auf ihren eigenen Körper und auf die ihr aufgezwungene Abhängigkeit ist. Ihr körperliches Spiel – die mühsamen Schritte, das schiefe Lächeln – wirkt niemals wie Effekthascherei, sondern wie gelebte Realität. Dencik liefert als Mann, der zwischen Pflichtgefühl und emotionaler Erschöpfung balanciert, eine gekonnte Gegenrolle. Vor allem in den Szenen am Küchentisch, in denen alltägliche Gespräche plötzlich eine Wendung nehmen, zeigt der Film seine Stärke. Die Kameraführung ist beobachtend und intim, sodass man als Zuschauer den Darstellern fast unangebracht nahe kommt.
Es gibt Schauspielerinnen, die eine Rolle spielen, und es gibt Schauspielerinnen, die einen Film tragen. Trine Dyrholm gehört zweifellos zur letzteren Kategorie. Seit Jahrzehnten gilt sie als das Kronjuwel des dänischen Kinos. Sie ist eine Darstellerin, die mühelos zwischen rohem Realismus und stiller Intensität wechselt.
Regie: Jeanette Nordahl
Darsteller: Trine Dyrholm, David Dencik, Johanne Louise Schmidt
Laufzeit: 96 Minuten
Wann
- Sonntag, 20. September 2026 um 15:00
Preise
-
Normalerweise 10,00 €
Die Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und aller Gebühren pro Ticket. - Zahlungsmöglichkeiten Online